13. April 2004 18:15 - 16. April 2004 18:15
Sender: Pro 7
„Es gibt nichts, was es nicht gibt. Und was es nicht gibt, werden wir heute noch erleben.“ Das ist das Motto von Peter Lorenz, Robert Spiess und Hubert Reuters. Wie richtig sie damit liegen, zeigt ihre alltägliche Arbeit. Die Zollkommissare gehören zu der Mobilen Kontrollgruppe Aachen und bei ihrer wichtigsten Aufgabe, der Fahndung nach Drogen, Waffen und Falschgeld, erleben sie oft Unglaubliches.
Sie kommen mit dem Bus, der Bahn oder dem Taxi. Sie benutzen das Auto der Mutter oder den Geschäftswagen der Firma, sie verstecken Marihuana in Saftflaschen oder am Körper in der Unterhose: Drogenschmuggler. Jeder von ihnen hat seine eigenen Tricks, das heiße „Zeug“ über die deutsch-niederländische Grenze zu schmuggeln. Die meisten halten sich dabei für besonders schlau, sind sich sicher, nicht erwischt zu werden. Doch haben sie die Rechnung ohne das Team von der Mobilen Kontrollgruppe des Zolls in Aachen gemacht. Die Zöllner kennen fast jeden Trick – fast, denn manchmal erleben auch sie noch Überraschungen, und die sind dann besonders unangenehm.
Unglaublich ist auch das, womit Heinz Georg Dülks und Michael Pitz von der Autobahnpolizei Eschweiler täglich konfrontiert werden. Die Hochgeschwindigkeitsverfolgung ist ihr Job und was sie bei ihren Einsätzen auf der Jagt nach Temposündern und anderen Verkehrsrowdies erleben, treibt jedem normalen Autofahrer den Angstschweiß auf die Stirn.
Es schneit, die Straßen sind spiegelglatt. Dennoch rasen sie mit 180 km/h über die Autobahn, machen waghalsige Spurwechsel oder fahren ohne Sicherheitsabstand, Raser und Drängler in Deutschland. Rücksichtnahme ist für sie ein Fremdwort. Immer wieder verursachen sie schwere Unfälle, bei denen es meist Unschuldige trifft. Im alltäglichen Kampf gegen solche Verkehrsrowdies setzt der Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Eschweiler eine ganz besondere Waffe ein: ein über 100 000 teures Hightechfahrzeug im Gewand einer unauffälligen Mercedes-Limousine, das ProViDa-Messfahrzeug.